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Allgemeine Informationen zu Sparmöglichkeiten und zur Geldanlage

- Finden Sie mit Vorsorgen-Heute.de die zu Ihnen passenden Sparanlagen.
Es gibt hauptsächlich zwei Möglichkeiten,
um reich zu werden:
Entweder Sie arbeiten noch mehr oder
Sie lassen Ihr Geld für sich arbeiten.
Doch während viele Menschen bei Ihrem täglichen Konsum stets Ausschau nach Schnäppchen und Kaufgelegenheiten halten, werden bei der Geldanlage zu wenige Überlegungen oder Vergleich angestellt und dadurch häufig Fehler gemacht. Lesen Sie, wie Sie diese Fehler vermeiden und eine gute Rendite für Ihr Geld erzielen.
Übrigens: unsere Tipps können Sie auch anwenden, wenn Sie geerbt oder - statistisch gesehen sehr unwahrscheinlich - im Lotto gewonnen haben sollten.
Besonders teuer, trotzdem sehr häufig verbreitet:
Geld auf einem oder mehreren Sparbüchern, aber das Girokonto laufend überzogen? Ein teures Missverhältnis: Dem mageren Guthabenzins von rund 2 Prozent stehen Überziehungszinsen von derzeit bis zu 18 Prozent gegenüber.
Tipp: Sofort mit Sparbuchguthaben das Girokonto ausgleichen und auf keinen Fall wieder überziehen. Sollten Sie kein Guthaben besitzen, so überprüfen Sie, ob Sie ein Ratenkredit nicht viel billiger kommt.
Mehr als 2 - 3 Monatsgehälter sollte Sie nicht auf ein Sparbuch legen. Ein Tagesgeldkonto bringt oft über das doppelte an Rendite und ist sogar noch einfacher im Handling und in der Verfügbarkeit.
Falscher Anlagezeitraum:
Bei längerfristigen Geldanlagen bedeutet ein vorzeitiger Ausstieg meist Verluste. So wird z.B. nur jede dritte Kapital-Lebensversicherung bis zum vereinbarten Zeitpunkt bespart.
Tipp: Bei der Anlage stets einkalkulieren, wann man das Kapital braucht.
Falsche Bank:
Die Bank, die Ihnen besonders gute Konditionen für ein Girokonto einräumt, muss nicht zwangsläufig in anderen Bereichen ähnlich gute Konditionen bieten. Einige Institute bieten z.B. bei Anlagen gute Konditionen, sind dafür aber bei den Kreditzinsen deutlich teurer.
Tipp: Bei jedem Geldgeschäft die Konditionen der verschiedenen Anbieter vergleichen und das beste Angebot heraussuchen.
Flucht in "steueroptimierte" Anlagen:
Gerade jetzt schütten viele Anleger wegen der anstehenden Abgeltungssteuer das Kind oft mit dem Badewasser aus und legen aus Furcht vor dem Finanzamt ihr Geld in steuerfreie, aber oft nicht lukrative Investments an. Sie vergessen dabei jedoch häufig, dass eine gute Rendite viel wichtiger ist, als eine steuerfreie Anlage. Eine steuerfreie Anlage, die keine oder nur eine geringe Rendite erwirtschaftet, ist schon allein wegen der Inflationsrate unsinnig.
Tipp: Achten Sie zuerst auf eine sichere und gute Rendite, bevor Sie steuerlich optimieren!
Trauen Sie keinen falschen Versprechungen:
Es gibt keine „Traum-Renditen bei absoluter Sicherheit"! - Je höher ein Kapitalertrag ausfallen kann, desto höher ist das damit verbundene Risiko.
Tipp: Hände weg von Anlagen, die mit überzogenen Versprechungen locken.
Aktienorder:
Viele Anleger glauben, dass sie Papiere immer zum gerade notierten Kurs kaufen oder verkaufen können. Doch das ist falsch. Angebot und Nachfrage regeln den Kurs. Oft dauert auch die Bearbeitung trotz elektronischem Handel eine gewisse Zeit. Währenddessen können Kurse fallen oder steigen.
Tipp: Wunschkurse per „Kauf- oder Verkaufslimit" absichern.
Falsche Aufbewahrung von Wertpapieren:
Für die Aufbewahrung von Aktien und anderen Wertpapieren, z. B. Bundesschatzbriefe zahlen viele Anleger bei ihrer Bank unnötig Gebühren. Dabei gibt es kostenfreie Depots für Aktien, Fonds oder andere Wertpapiere.
Tipp: Die Bundesschuldenverwaltung in Bad Homburg (Telefon: 06172/108222) bietet den Service gratis. Günstige und sogar kostenfreie Depots für Ihre Anlagen finden Sie unter Investmentfonds.
Falsche Zinsangaben:
Für Darlehen wird oft immer noch mit dem „Nominalzins" geworben - er enthält aber nicht alle Kosten.
Tipp: Stets nach dem Effektivzins inkl. aller Nebenkosten fragen. Er zeigt, was Sie wirklich zahlen müssen.
Mit unserem Kreditrechner können Sie die aktuellen Angebote kostenlos vergleichen.
Unnötige Risiken:
Festverzinsliche Papiere erscheinen vielen wegen geringer Renditen wenig attraktiv. Doch das stimmt nicht immer, wie die aktuelle Entwicklung an den Börsen zeigt!
Tipp: Denken Sie ruhig auch mal über Dachfonds oder Rentenfonds nach.
Falsche Ablaufsumme:
Gerade Versicherer werben gern mit der „zu erwartenden Ablaufleistung". Sie besagt, was im günstigsten Fall herauskommt. Doch leider hat die jüngste Vergangenheit gezeigt, dass nach negativen Ereignissen viele Versicherer ihre Schätzungen viel zu positiv angegeben haben und die tatsächliche Ablaufleistung meist deutlich darunter liegt.
Tipp: Immer nach der „garantierten Ablaufleistung" fragen und nur mit dieser sicher rechnen. Kommt dann mehr bei der Anlage heraus, dürfen Sie sich freuen.
Angebote von den besten Versicherern finden Sie unter Lebensversicherung.
Raus aus den Schulden:
Vermeiden Sie wenn möglich unnötige Konsumschulden.
Tipp: Ist aber doch einmal ein Kredit unvermeidlich oder Sie zahlen zuviel für einen bestehenden Ratenkredit, so finden Sie hier ein meist besseres Angebot.
Ansonsten helfen Ihnen immer drei Dinge:
Information, Information und Information!
Vorsorgen-Heute hilft Ihnen dabei, besser informiert zu sein.