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Attraktive Alternative: Britische Lebensversicherungen

- Britische Lebensversicherungen unterliegen anderen Vorschriften, dadurch erzielen sie meist höhere Renditen
Vom Prinzip her funktioniert eine britische Lebensversicherung genau wie jede andere Kapital bildende Lebensversicherung auch: man zahlt monatlich oder jährlich einen bestimmten Betrag ein, der von der Versicherungsgesellschaft angelegt wird. Am Ende der Laufzeit wird dieser Betrag einmalig oder als Rente fällig. Wenn der Versicherungsnehmer vor Ablauf der Versicherung stirbt, wird die vereinbarte Todesfallsumme an die Hinterbliebenen ausgezahlt. Der wesentliche Unterschied bei britischen Lebensversicherungen liegt in den Bilanzierungsvorschriften sowie in der Anlagestrategie der Versicherungsgesellschaften:
Während deutsche Lebensversicherer höchstens 30% ihrer Einlagen in Aktien oder Fonds investieren dürfen, und diese Quote oft sogar noch deutlich darunter liegt, legen britische Versicherer 50 - 80% der Sparbeiträge in Wertpapieren an. Diese Tatsache würde eigentlich auf ein deutlich erhöhtes Anlegerrisiko schließen lassen - in Wirklichkeit ist dieses aber fast zu vernachlässigen.